Das gelbe, zwei Meter lange und eine Tonne schwere Tauchboot MANTIS bildet den Auftakt zum Ausstellungsbereich Erforschung und Nutzung der Meere. Es wurde ursprünglich für die Inspektion von Unterwasserpipelines konstruiert und symbolisiert somit beispielhaft die Nutzung der Meere durch den Menschen. Durch die Einstiegsluke bekommen Sie einen guten Eindruck von den beengten Verhältnissen der MANTIS. In dem Tauchboot konnte eine Person in Tiefen bis zu 700 Meter hinabtauchen. Berühmtheit erlangte ein Schwesterschiff der MANTIS durch den Einsatz im James Bond-Film „In tödlicher Mission“. Sie können das Tauchboot gern berühren.
Noch gilt das Meer mit seinen unergründlichen Tiefen als weitgehend unbekannt. Forscher konnten erst vor wenigen Jahrzehnten erste Einblicke in das gigantische Reich im Dunkeln nehmen, mit seinen Lebewesen, Bodenschätzen und Naturphänomenen. Dies wurde möglich durch Forschungsroboter, Tauchboote und Forschungsschiffe. Beispielgebend dafür sind hier bedeutende Forschungsschiffe im Maßstab 1:50 ausgestellt.
Allein mit Forschungsexpeditionen kommt man bei der Erforschung der Meere heute nicht mehr weit. Moderne Meerestechnologien fördern neues Wissen zutage. Um welche Erkenntnisse es sich handelt, erfahren Sie im folgenden Ausstellungsbereich. Wenn Sie die leicht geneigte Bodenfläche betreten, begeben Sie sich an Deck eines Forschungsschiffes. Schauvitrinen bilden die Reling, hinter der im offenen Meer Forschungsgeräte die Schätze der Meere aufspüren.